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Kommentar von Erhard Busek 

Kommentar von Walter Baco

 

Eine weitere prominete Stimme kommt von der Zweiten Nationalratsabgeordnete Doris Bures, SPÖ: "Bedarf für eine Gesamtreform der österreichischen Bundesverfassung besteht nicht." Details siehe fischundfleisch.com Immerhin eine klare Position, die man befürworten oder ablehnen kann, die somit Stoff für Diskussionen liefert. Völlig inhaltsleere Floskeln liefert dagegen der ÖVP-Klubobmann August Wöginger: "Danke für Ihr Schreiben und die Informationen zu Ihrem Buch. Das Österreichische Bundes-Verfassungsgesetz bildet zusammen mit den zusätzlich in Verfassungsrang stehenden Normen nicht nur unsere Verfassung in ihrer Gesamtheit, sondern auch das wichtigste Grundwerkzeug der Abgeordneten. Die gewählten Mandatarinnen und Mandatare sind sich dessen bewusst und diese Verantwortung prägt dementsprechend auch die Arbeit für Land und Leute." In einem persönlichen Gespräch bestätigte dagegen die ehemalige Präsidentschaftskandidatin, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofs und ehemalige NEOS-Abgeordnete Irmgard Griss, dass die absolute Mehrheit der Abgeordneten das B-VG nicht gelesen hat. 

 

25.6.2020 Michael Latzelsberger - "Dein Buch ist nicht nur informativ, sondern auch anregend und stellenweise mit (bei dem Thema eher unerwartetem) Humor gewürzt. Die Leidenschaft des Philosophen gepaart mit der des Revolutionärs wird leider nicht auf breites Interesse oder gar Verständnis stoßen - mich selbst spricht es jedoch an und enthält eine Konklusion, welche in großen Teilen der meinen entspricht; auch wenn diese nicht optimistisch hinsichtlich einer zeitnahen und ausreichenden Änderung der grassierenden Missstände ausfällt. Das kausale Problem war, ist und bleibt der Trockennasenprimat Homo erectus und dessen evolutionstechnischen Nachkommen, welchen man (vor allem in unserer Gesellschaftsform) ohne Differenzierung eine Entscheidungsgewalt zugesteht, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Sich dabei auf „Demokratie“ zu berufen, setzt (wie bei fast allen populären Begriffen) voraus, über kein ausreichendes Wissen über das ursprüngliche Wesen der attischen Gesellschaftsordnung zu verfügen; anderenfalls man unschwer die gravierenden Unterschiede und Widersprüche erkennen kann."

 

1.5.2020 oe24.at berichtet live über die Demonstrationen am 1. Mai darunter eine Demo auf dem Ballhausplatz, wo der Autor über die Frage spricht, ob Corona-Gesetze verfassungskonform sind und was Wissenschaftlichkeit bedeutet (Minute 4.35 bis 10:35)

 

screen Baustelle oe24 CoronaDemo

 

Der Autor Florian Kliman schreibt: "Ich kann nicht umhin, dem Autor der "Baustelle Parlament" zuallererst für die Arbeit zu danken, die er sich stellvertretend für die dazu nicht bereite Leserschaft angetan hat, nämlich das österreichische B-VG tatsächlich zu studieren. Auch sein souveräner Umgang mit einem so umfangreichen Text ringt mir große Anerkennung ab. Die Einstreuungen von philosophischen Grundlagen (Kant, Rousseau) machen - eher schmerzlich - auf den eigentlichen Rang aufmerksam, der einer Verfassung im Gesamtkontext des menschlichen Zusammenlebens zustehen würde - sofern sie sich auch selbst tatsächlich als staatsphilosophischen Vertrag sehen kann." (Siehe auch: Aufklärung, Demokratie und Verfassung)

 

Autor Erwin Holzer (via Mail): "Deine Kritik an der österreichischen Verfassung kann ich weniger durch ein Vertiefen in den Paragraphendschungel begreifen, sondern weitaus besser durch den Vergleich mit der Schweiz."

 

Autorin Diana Wiedra (auf amazon.de): Der Philosoph Hubert Thurnhofer hat in seinem Buch „Moral 4.0“ bereits darauf hingewiesen, dass sich die Demokratien in Krisen befinden. Die Wortwahl eines Philosophen ist immer bewusst gewählt. Er schreibt nicht über „die Demokratie“ als homogenes politisches System, denn alle Demokratien haben ihr eigen Verfassungen und Entwicklungen durchgemacht.
Dem entsprechend haben heute alle Demokratien dieser Welt ihre eigenen Krisen zu bewältigen. Im neuen Buch „Baustelle Parlament“ hat der Autor die grundlegenden demokratischen Probleme seines eigenen Heimatlandes unter die Lupe genommen: Österreich.
Der Autor schreibt über die übermächtigen Parteien und Apparate, die ihre Fundamente in der österreichischen Verfassung aus dem Jahre 1920 haben. Das Bundesverfassungsgesetz, wie es entstanden ist und was daraus geworden ist, durchleuchtet der Autor aus Sicht des kritischen Philosophen. Für einen Laien überraschend: die österreichische Verfassung enthält keine Zweckbestimmung. Daraus folgert der Autor, dass eine Erneuerung der Demokratie auf Grundlage der bestehenden Verfassung nicht möglich ist. Neben zahlreichen Originalzitaten bringt Thurnhofer viele Argumente „Warum die österreichische Verfassung für das 21.
Jahrhundert nicht geeignet ist“. Das leicht verständliche Buch endet mit einem optimistischen Ausblick: das Volk als Souverän ist imstande, eine bessere Verfassung zu verfassen.

 

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MEDIENBERICHTE

 

14. April 2020 Nikolaus Glattauer in HEUTE 

19. März 2020 - pressetext.com

16. März 2020 um 20:30 auf OKTO.TV und danach online abrufbar

3. März 2020 um 19:00: Radio Orange Produktion: Madge Gill Bukasa

2. März 2020 - fischundfleisch

2. März 2020 - meinbezirk.at

24. Oktober 2019 - Zeit im Blick.info

Clip Heute Glattauer 250
 Hubert Bau 250

RÜCKBLICK BUCHPRÄSENTATIONEN

 

9. März 2020: KIW Kultur Cafe im Reumanhof, Wien

27. Februar 2020: Steirer in Wien

11. Februar 2020: Harmonia Wien

 

 

 

 

120 Hubert Rollup

Moral 4.0

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Baustelle Parlament

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Kunstraum 1090

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Kunstmarkt-Formel

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INexpensive ART