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Bereits 2007 ist das Buch „Fit für den Kunstmarkt“ von Claudia Herstatt im renommierten Hatje Cantz Verlag erschienen. Die Autorin sieht ihre Publikation als „Scout zum Einstieg in den Markt der zeitgenössischen Kunst, der Fotografie und des Designs (…), mit gezielten Hinweisen und Adressen zu orten und Anlässen, wo man sich begeistern lassen und informieren kann. … Zunächst soll es darum gehen, den Spaß am Sammeln zu wecken und zu fördern. Vor allem auch den Mut zu machen, Dinge bereits wertzuschätzen, wenn die Namen der Produzentinnen und Produzenten noch nicht in aller Munde sind. Kunstsammeln hat eben auch ganz viel mit Entdeckertum, der Neugierde zu tun.“

Bei den Adressen hat sich seit 2007 wohl einiges geändert, ich hab sie nicht im Detail geprüft. Immer noch aktuell sind Links zu jenen Medien, die Herstatt als Pflichtlektüre empfiehlt:

http://www.art-magazin.de/

http://www.kunstforum.de/

http://www.kunstforum.de/

http://www.artist-kunstmagazin.de/

http://www.kunstverein.ch/

http://www.parkettart.com/

http://www.du-magazin.com/

http://www.zeitkunstverlag.de/?page_id=9


Die „Geburtsstunde des modernen Kunstmarktes“ datiert die Autorin mit der ersten Kunstmesse in Köln, 1967: „Damals wurde heftig polarisiert zwischen Kunst und Kommerz, die Demokratisierung der Kunst herbeigewünscht und viel vom Abbau der Schwellenangst in Galerien und Institutionen geredet.... Seit diesen Blumenkindertagen des Kunstbetriebs …. hat sich viel verändert. Die zeitgenössische Kunst wurde gesellschaftsfähig und immer professioneller an den Kunden gebracht. … In den Boomzeiten der achtziger Jahre hatten die Galeristen dann das Sagen, die Künstler bekamen von ihnen die Vorgaben für Formate und Produktionsausstoß´, die Sammler hatten dafür geradezu anzustehen. Die Preise stiegen in astronomische Regionen. … Dann brach an der Wende in die neunziger Jahre das internationale Wirtschaftsgefüge und damit auch der überhitzte Kunstmarkt in sich zusammen. Inzwischen ist er jedoch auf dem besten Wege, sich wieder hochzuschaukeln ...Verändert haben sich allerdings … die Mechanismen … Künstler werden nicht mehr nur entdeckt und gefördert, sondern auch gemacht und wieder fallen gelassen.“


Die Strategien der Marketmaker, Galerien und Sammler, „sind ebensowenig durchschaubar wie der Finanztransfer“, meint die Autorin. Dieser Kapitulation vor der Intransparenz des Marktes bzw der Märkte möchte ich widersprechen. DIE KUNSTMARKT-FORMEL erhebt den Anspruch ominöse Mythen und intransparenten Marktusancen zu durchschauen und für den Leser nachvollziehbar zu machen.

 

Weitere Titel vom Hatje Cantz Verlag, die amazon.de empfiehlt, wenn man sich für den Kunstmarkt interessiert:

 

ABC der Kunstmärkte

Wer »Kunstmarkt« sagt, denkt meist an millionenschwere Gemälde oder Skulpturen. Die Realität sieht tatsächlich so, aber auch ganz anderes aus: Es überrascht eine Parallelität von Einzelmärkten, die abseits der zeitgenössischen oder klassischen Malerei ebenfalls interessant sind. Nicht die allgemeine Regel, nicht die gemeinsame Eigenschaft, sondern eine Vielzahl von Märkten, manche nicht größer als die viel zitierte Nische, bestimmt das Geschehen. Champagner und Chinoiserie, Grafik und Skulpturen, Comics und Oldtimer – wer wollte da, abgesehen von dem gemeinsamen Marktplatz, Nachbarschaften benennen? Das ist speziell am Kunstmarkt: dass er sich um Besonderes kümmert. So entfaltet sich bei genauer Betrachtung ein Panorama der Kunstmärkte, in dem es nichts gibt, was es nicht gibt. Der Textband behandelt daher weniger allgemeine Gesetzmäßigkeiten als vielmehr verschiedene, durchaus heterogene Beispiele.

Dirk Boll
ABC der Kunstmärkte
Hatje Cantz Verlag, 2013
ISBN-10: 3775736581

 

Kunst ist käuflich:

Freie Sicht auf den Kunstmarkt

Auf dem Kunstmarkt wurden und werden Rekordpreise und substanzielle Gewinne erzielt. Doch wer mitspielen will, muss sich auskennen: Was unterscheidet den englischen vom holländischen Auktionstypus? Was den Vintage vom Period, Modern oder Estate Print? Dirk Boll, Geschäftsführer von Christie's in Zürich, erläutert diese und andere Fachbegriffe, während er uns Einblick in den sich rasant verändernden Kunstmarkt gibt: Die sich verstärkende Symbiose zwischen Auktionshäusern und Kunsthandel, die Strategien der großen Häuser, das Erkennen und Schaffen von Trends, die Profile der einzelnen Kunstmessen, vielversprechende neue Sammelgebiete und die zukünftige Entwicklung des Kunstmarktes sind nur einige der reizvollen Themen, die der Fachmann in konzisen Kapiteln kenntnisreich und humorvoll umreißt. Der studierte Jurist beleuchtet zudem die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Kunsterwerbs ebenso kompetent wie das schwierige Gebiet der Raubkunst und Restitutionsverfahren.

Dirk Boll
Kunst ist käuflich
Hatje Cantz Verlag, 2011
ISBN-10: 3775728147



Was kostet Kunst?
Ein Handbuch für Sammler, Galeristen, Händler und Künstler

Was ist ein Original, was ist ein Unikat und was ist ein Kunstwerk? Welche Auswirkungen haben Erhaltungszustand, Herkunft und Geschichte eines Kunstwerks auf dessen Wert Mit welchen Qualitätsmaßstäben und Kriterien kann man ein Werk beurteilen? Diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema »Was kostet Kunst?« widmen sich herausragende Fachautoren, die unter juristischen, restauratorischen und kunsthistorischen Gesichtspunkten beleuchten, wie sich ein Kunstwerk einordnen und schätzen lässt. Sie erläutern, wie bedeutsam die Stellung eines Künstlers in der Geschichte sowie die Einordnung seines Werkes in sein künstlerisches OEuvre ist. Hilfreiche Informationen, wie man den richtigen Marktpreis findet und sich im Dschungel von Preisdatenbanken orientieren kann, machen den Sammelband zu einem kompetenten Ratgeber für Sammler und Kunstinteressierte, aber auch für Künstler, Galerien, Auktionshäuser und alle am Kunstmarkt Beteiligten.

Herausgeber: Wolfram Völcker
Was kostet Kunst?
Hatje Cantz Verlag, 2011
ISBN-10: 3775727922

 

120 Lilia

Ernst Zdrahal

zum 75er

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Kunstmarkt-Formel

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