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Über 50 Veranstaltungen hat der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien im Jahr 2013 durchgeführt, davon 15 im Rahmen der Parallelaktion Kunst im Oktober.

Zu den Highlights der Parallelaktion zählte auch in diesem Jahr die Verleihung des Kunstmediator, ein Award für besondere Verdienste in der Vermittlung von Kunst. Die Gewinnerin 2013 ist die Gründerin der Gläsernen Burg, Hilde Kuchler. Bilder und Glas-Objekte der Künstlerin zählen mittlerweile zum ständigen Programm des Kunstraums.

Erstmals organisierte am 21. November die LEONIS Holding ein Konzert im Kunstraum. Unter dem Motto "Kunst und Wirtschaft" wurde das Ensemble Intrada vorgestellt, das Werke von M. Tariwerdijew, N. Kapustin, N. Roslawez und D. Schostakowitsch spielte. Am 28. November versammelten sich albanische Autoren zu einer Lesung im Kunstraum (siehe Video auf youtube).

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Die Abschlussveranstaltung des Jahres 2013 - eine Modeshow der Designerin Razel Gonzales - am 21. Dezember war mit sieben Fotografen, unter Ihnen Robert Krenker, wohl die meist-fotografierte Veranstaltung dieses Jahres im Kunstraum der Ringstrassen Galerien. Ein Dutzend junger Models präsentierte die Sommer-Kollektion.

Im Rahmen der Parallelaktion feierten mehrere Künstler ihre Österreich-Premiere, unter Ihnen Karl Blümel, Sergey Dozhd und Slava Reyzin. Ebenfalls neu im Programm: Hubert Sommerauer, Walter Csuvala, Kurt Freundlinger (Bild), Alexander Wachtel, Zara Manucharyan, Rolf Sturm und Emma Godebska. Wieder aufgenommen: Modesto Mulet.

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Der erfolgreichste Künstler des Jahres war wieder Igor Leonjtew, sowohl künstlerisch als auch kommerziell. Als Artist in Residence hat Leontjew direkt im Kunstraum vier großformatige Künstler-Porträts geschaffen, eine sehr subjektive Auswahl und originelle Interpretation von Klimt, Hundertwasser, Fuchs und Nitsch.

Mit Paul Kaminski konnten wir einen Auftrag für ein großformatiges Bild an Land ziehen. Auftragskunst ist zwar in manchen Kreisen der Szene verpönt, gehört aber immer schon zu den Angeboten des Kunstraums. Professionelle Künstler waren immer imstande im Rahmen von Aufträgen ihrer Linie treu zu bleiben. So ist ein Auftragswerk kein Widerspruch zur Freiheit und Originalität der Künstler, sondern eine Erweiterung ihres Profils.

Siehe auch: Bilanz 1. Halbjahr 2013

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