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Vor einem Jahr, am 11. März 2020 hat die WHO die Pandemie ausgerufen. Wie The Guardian berichtet, hatten zu dem Zeitpunkt China 81.020, Italien 24.747 und Iran 13.938 Corona-Fälle. Es folgten im vierstelligen Bereich Frankreich mit 5437, Deutschland mit 5813 und USA mit 3774 und UK mit 1395 positiven Fällen. Für berichtenswert hielt die Zeitung auch die positiven Fälle in Südafrika (24), Nigeria (2), Mexico (12), Chile (43) u.a.

 

Was wären die logischen und sinnvollen Konsequenzen gewesen? Da wir im 21. Jahrhundert mit der besten medizinischen Versorgung aller Zeiten leben (auch wenn diese nicht alle Länder der Welt flächendeckend erreicht), sollten die Krankenhäuser und die niedergelassenen Ärzte, sowie Virologen, Epidemiologen und die Gesundheitsbehörden mit ihren hochqualifizierten Mitarbeitern am besten wissen, was zu tun ist. Hygienemaßnahmen hat die Medizin bereits im 19. Jahrhundert erfunden und Seuchen seit Ende des 2. Weltkrieges weltweit erfolgreich bekämpft.

 

Die tatsächlichen und unsinnigen Konsequenzen sind bekannt. Das medizinische System wurde durch politische Interventionitis lahm gelegt, weltweite Lockdowns, Ausgangssperren (in Österreich lediglich „Ausgangsbeschränkungen“), Schließungen der Schulen, Universitäten, Restaurants, Hotels und sogar mancher Spitäler verordnet. Auch weniger betroffene Länder konnten sich dem Domino-Effekt nicht entziehen, spätestens seit die Passagierflugzeuge nicht mehr abheben durften.

 

Atelier 500

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Es folgte ein Wettkampf um Coronatests. Es folgte die Gleichschaltung der Medien und in logischer Folge die Gleichschaltung der Menschen. Es folgte der Wettlauf um Corona-Masken. Es folgten Panikmeldungen aus den Urlaubsregionen. Es folgten Reisewarnungen und -verbote. Es folgte der Ruf nach der Erlösung durch die Impfung. Es folgten Massentests. Es folgten FFP2 Masken. Es folgte Lockdown 2. Es folgten Impfungen.

 

Den Ruhm der Erfindung des Corona-Tests konnte der mittlerweile berühmte Doktor Christian Drosten mit seinem Team im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) einheimsen. Am 15. Jänner 2020 hat die WHO allen Laboren weltweit dessen PCR-Test zugänglich gemacht. Noch niemand hat die Frage beantwortet, wer eigentlich die Tests getestet hat.

 

Der zweite Lockdown ab Herbst 2020 unterscheidet sich vom ersten durch Massentests am laufenden Band. Naturgemäß steigt dadurch die Zahl von Covid-positiven. Denn wer testet, der findet, und wer mehr testet, findet öfter etwas. Und wer nur Corona testet, findet nur Corona - und könnte dabei Influenza übersehen. Der Gentechniker Josef Penninger sagte im März 2020: "Testen können wir immer. Die Frage ist immer wie viel Virus gibts wirklich? Kann ich das überhaupt sehen, weil das natürlich auch in einer bestimmten Quantität da sein muss, dass ich es überhaupt sehe. … Ich kenne Fälle die negativ getestet wurden und zwei Wochen später waren sie positiv.“ Dazu passt, dass Influenza von der Bildfläche verschwunden ist. Das bedeutet nicht, dass Influenza-Viren nicht mehr exisitieren, das bedeutet nur, dass es keine (medizinische, labortechnische und folglich mediale) Beachtung mehr findet. Auf die Frage, warum es Influenza nicht mehr gibt, wurde geantwortet: es hat sich zurück gezogen, weil weniger Menschen zusammen kommen und somit keine Ansteckungsgefahr besteht. Doch warum stecken sich die Menschen dann immer noch mit Covid an?

 

Nicht berücksichtigt wird in den Fallzahlen, dass viele Personen mehrfach positiv getestet werden, weil sie sich immer wieder testen lassen müssen, bis sie mit einem Negativergebnis wieder zurück in die „Normalität“ dürfen. Da die Mehrfachtests anonym weiter gegeben werden, tauchen mehrfach positiv gemeldete Individuen als immer neue Fallzahlen auf. Bis heute werden die nackten Fallzahlen als Indikator für die Gefährlichkeit des Virus verwendet. Für die Wahrscheinlichkeit, mit der sich das Virus weiter verbreitet, wurde die „7-Tage-Inzidenz“, die angibt wie viele gemeldete Neuinfektionen je 100.000 Einwohner es in den letzten sieben Tagen gegeben hat, erfunden. Diese wird zur Legitimation dutzender verfassungswidriger Lockdown-Maßnahmen verwendet.

 

Neueste Inszenierung (Kurier berichtet am 8.3.2021) in diesem Spektakel mit Open End: Die Bewohner von Wiener Neustadt sollen an der Ausreise gehindert werden. Grund zur Panik: die 7-Tage-Inzidenz liegt hier bei 530, d.h. 530 von 100.000 Bewohnern haben theoretisch Corona. Praktisch, oder wie man faktenbasiert sagen würde: tatsächlich sind in Wiener Neustadt am Stichtag 317 Personen infiziert. Wie das? Wiener Neustadt hat eben nur 45.800 Einwohner. Dass die 317 Personen demnach nur 0,7 Prozent der Bevölkerung ausmachen, ist dem Gesundheitsminister Wurscht. Es geht wie immer nur um die "Inzidenz" und ihren willkürlich und dogmatisch festgesetzten Grenzwert, der Anlass zur Beruhigung oder Grund zur weiteren Panikmaßnahmen liefert. In Wiener Neustadt ist demnach Panik angesagt, das Militär soll die Bevölkerung daran hindern weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen, sofern der Arbeitsplatz außerhalb der Stadtgrenzen liegt. Es wird an den Historikern liegen eine Politik zu bewerten, die Soldaten aufmarschieren lässt um die Bevölkerung vor sich selbst zu schützen.

 

Hier ein aktueller Blick auf die Zahlen in Österreich um die an die Wand gemalte teuflische Gefahr mit der Wirklichkeit abzugleichen. Die neuesten Angaben des BMI: „Bisher gab es in Österreich 481.919 positive Testergebnisse. Mit Stand 10. März 2021, 9:30 Uhr sind österreichweit 8.776 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 449.053 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.605 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 315 auf Intensivstationen betreut.“ Kurz nachgerechnet ergibt das eine Dunkelziffer von 22.485 Personen, von denen man offensichtlich nicht weiß, was mit ihnen passiert ist.

ERGÄNZUNG Stand 26.3. Auskunft BMI: "Bisher gab es in Österreich 530.288 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (26. März 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 9.200 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 486.088 wieder genesen. Derzeit befinden sich 2.151 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 463 auf Intensivstationen betreut." Bleibt eine Dunkelziffer von 35.000 Fällen.

AGES (Österreichische Agentur für Ernhährungssicherheit) meldet dagegen mit Stand 26.3.: Testungen 21.565.462, Laborbestätigte Fälle 526.943, Genesene Fälle: 468.867, Verstorbene Fälle: 8.968, Aktive Fälle: 49.113.

Frage eines naiven Bürgers dieses Landes: wie können zwei Organisiationen mit hochbezahlten Mitarbeiter bei Anwendung der einfachsten mathematischen Grundrechnungsart zu derart unterschiedlichen Ergebnissen kommen?

 

Diese Dunkelziffer ist aber eine Lapalie im Vergleich zu den weltweiten Angaben, über die NZZ am 27.1.2021 berichtet: „Mehr als 100,2 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 2,15 Millionen Infizierte sind verstorben, über 55,3 Millionen genesen.“ Somit wissen die Wissenschafter offenbar von 43 Millionen Corona-Fällen weltweit nicht, wie sie sich entwickelt haben. Man kann hier ironisch festhalten, dass die Welt beim Zählen der Genesenen ein bisserl weniger genau ist wie beim Zählen der positiv Getesteten. Man könnte auch fragen, wer hat ein Interesse daran, dass mit Zahlen derartig ungenau gearbeitet wird?

 

Darf man diese „harten Fakten“ relativieren? Nein, man muss.

 

Die Zahl der Intensivbetten liegt in Österreich bei 2.451, das sind 28,9 pro 100.000 Einwohner. Im Vergleich dazu hat Italien, das vom ersten Corona Hotspot Bergamo Schreckensbilder von überfüllten Spitälern über den Globus schickte, lediglich 8,6 Intensivbetten/100.000. (Quelle: Vienna.at)

 

Die Auslastung der Intensivbetten in Österreich lag in der ersten Welle bei maximal 20 Prozent , zum Höhepunkt der zweiten Welle bei 58% Prozent (Quelle: statista.com)

 

Österreich hat heute 8,9 Millionen Einwohner, davon sind „8.776 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben“. Das sind exakt 1,82 Prozent aller positiv Getesteten (481.919 positiv), bzw 0,098 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zum leichteren Verständnis gerundet: 0,1 Prozent aller Österreicher sind mit oder an Corona verstorben. Der Vollständigkeit halber sei angeführt: 90 Prozent aller Covid-Positiven haben keine oder fast keine Beschwerden. Aber darauf hinzuweisen, wird vom Mainstream als fahrlässige Verharmlosung bewertet und als Beweis, dass der Autor dieser Zeilen zu jenen Menschen zählt, die man nicht ernst nehmen darf!

 

Sieben Prozent der Toten 2020 durch CoV“ schreibt ORF.at am 26.2.2021, das sind exakt 6.577 von 90.517 Österreichern, die im Jahr 2020 verstorben sind. Sehr schwammig ist die ORF-Auskunft „97 Prozent der Betroffenen waren älter als 60 Jahre“. Um nochmals an die drohende „Triage“ zu erinnern, berichtet der Regierungsfunk, dass 48 Prozent der Menschen in einer Krankenanstalt verstorben sind, doch „lag der Anteil der Spitalssterbefälle bei an Covid-19 Verstorbenen mit rund 73 Prozent nochmals deutlich darüber.“ Weit vor Corona an erster Stelle liegt jedoch die Todesursache chronische Herzkrankheiten (15.582) und an dritter Stelle hinter Corona der Schlaganfall mit 4734 Fällen. Frage am Rande: Was hat die Regierung bisher zur Vermeidung chronischer Herzkrankheiten unternommen? Jeder der weiß, dass schlechte Ernährung und ungesunde Lebensweise Hauptursachen dieser Erkrankungen sind, würde die Betroffenen an ihre Eigenverantwortung erinnern und nicht sofort nach politischer Regulierung verlangen.

 

Immerhin hat die Statistik Austria seit den ersten Todeszahlen im Frühjahr 2020, als man zwischen „verstorben an oder mit Corona“ nicht unterscheiden konnte, bis zur Erstellung der Jahresstatistik dazu gelernt: „Die Todesursachenstatistik berücksichtigt die Kausalität: Nicht jeder positiv bestätigte COVID-19-Fall wird in der Todesursachenstatistik auch mit dem Grundleiden COVID-19 kodiert. So wird – entsprechend den Kodierregeln der WHO – z. B. bei Unfällen, fortgeschrittenen metastasierenden Krebserkrankungen, bei Schlaganfällen oder (akuten) Herzerkrankungen COVID-19 als eine den Todesprozess beschleunigende Erkrankung (Begleiterkrankung) eingestuft. Die Laborbestätigung wird in solchen Fällen zwar aus dem EMS übernommen, als Grundleiden wird aber nicht COVID-19 kodiert. In der Todesursachenstatistik können auch COVID-19-Fälle ohne positiven Laborbefund aufscheinen. Diese müssen allerdings eine eindeutige klinische Symptomatik aufweisen.“

 

Warum gibt der ORF die Todesfälle nicht so differenziert an wie in internationalen Statistiken üblich, nämlich nach dem Alter 90 und darüber, 80-89, 70-79, 60-69? Die Antwort ist einfach: weil nur die Presseinfo der Statistik Austria abgeschrieben wurde und kritische Fragen im Regierungsfunk nicht mehr üblich sind. Um detaillierte Zahlen zu bekommen muss man über die Grenzen schauen. Die Gesamtzahl der Todesfälle „im Zusammenhang mit dem Corona Virus in Deutschland nach dem Alter“ (Stand: 9.2.2021) 90 und älter 14.450 Menschen, gefolgt von 28.948 Todesfällen im Alter von 80-89, zusammen sind das exakt 70 Prozent der 61.951 Corona-Toten in Deutschland. (Quelle: statista.de) Publik Forum verweist indessen darauf, dass jedes Jahr in Deutschland etwa 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben und kommentiert: „Die Politik unternimmt zu wenig dagegen. Warum eigentlich?“

 

Ich werde sicher als Zyniker bezeichnet, wenn ich in dem Zusammenhang die Frage stelle, wie viele Covid-Fälle mit 80+ nicht an Covid sondern an ihrem Alter verstorben sind. Ich bezeichne dagegen all jene als Zyniker, die die Frage unbeantwortet lassen, warum ein Großteil der Verstorbenen in dieser Alterskategorie in Altenheimen gestorben ist. Wie kommt das Virus ausgerechnet in die komplett abgeschotteten Altenheime? Ich bezeichne auch all jene als Zyniker, die ignorieren, dass viele dieser alten Menschen nicht menschenwürdig im Kreise der Familie, sondern wegen Besuchsverbot im Krankenzimmer abgeschottet in Einsamkeit verstorben sind. Vor allem bezeichne ich jene als Zyniker, die jetzt aus „reinem Humanismus“ die ältesten Menschen auf die „Impfstraßen“ treiben, wo sie zu Versuchskaninchen für huschpfusch zugelassene Impfstoffe werden.

 

Das scheinbar humanistische Ideal zur Legitimation aller Corona-Maßnahmen „wir müssen um jedes Leben kämpfen“ erweist sich bei nüchterner Beobachtung der Phänomene als zynisches Dogma. Die 80- bis 100-Jährigen mussten das erste Coronajahr überleben und als besondere Risiko-Gruppe abgestempelt werden, damit die Pharmaindustrie ihre Impfaktion als „Rettung“ darstellen konnte – nicht als größtes Menschen-Experiment aller Zeiten, das es tatsächlich ist. Eine 95-jährige Bewohnerin in einem Altenheim hat sich mit einer weisen Entscheidung gegen die Impfung gewehrt: „Ich lasse mich nicht impfen, solange die Langzeitwirkungen nicht bekannt sind.“ Im Internet kursieren indessen Berichte, dass die Sterbezahlen bei den Alten nach den Impfungen in die Höhe schnellen (siehe: Wurschtbrot02). Doch den zuständigen Politikern und Behörden ist das wurscht (Siehe Schriftwechsel von Ulrich H. Dittman mit dem Bundesgesundheitsministerium).

 

Neben völlig unerforschten Nebenwirkungen sind auch die Wirkungen der einzelnen Vakzine zweifelhaft. Laut Medienberichten – die nur auf ungeprüften PR-Berichten der Hersteller basieren können - verspricht Biontech eine Wirksamkeit von 95 Prozent, Moderna 94,5 Prozent und AstraZeneca sogar nur 60 bis 70 Prozent bei bis zu 65-Jährigen, wobei die Wirksamkeit bei älteren Menschen noch unklar ist, in Österreich jedoch umgehend ein Blankoscheck ausgestellt wurde, während Deutschland für AstraZeneca bereits einen Impfstopp verordnet hat.

 

Umgehend nach dem Abflauen der ersten Welle wurden wir ab Mai 2020 mit Warnungen vor der „zweiten Welle“ überflutet. Seit Anbruch der „zweiten Welle“ im Oktober wurde die Behauptung „nur ein Impfstoff kann die Pandemie beenden“ zum ständigen Mantra von Politiker-Ansprachen und Zeitungskommentaren. Bill the Gate to the New World Order, hat im Mai angekündigt es werde 18 Monate daueren, bis der Impfstoff zur Verfügung stehe. Bereits acht Monate später waren die Impfstoffe da, und sie wirken weniger, als keine Impfstoffe. Selbst wenn wir die ungeprüften „95% Wirksamkeit“ als richtig annehmen und so tun, als gäbe es keine Nebenwirkungen, oder gar Todesfälle nach Impfungen, dann ist die Wirksamkeit des besten Serums immer noch geringer, als wenn man nichts tut.

 

Bis März 2021 wurden hierzulande 18 Millionen Tests durchgeführt, somit jeder Österreicher durchschnittlich zwei Mail getestet. Trotzdem hat man nur 481.919 positive Testergebnisse zustande gebracht, das sind 5,5 Prozent der Bevölkerung. Somit gilt umgekehrt, dass 94,5 Prozent schon bislang nicht an Corona erkrankt sind. Die Impfungen sind daher, selbst wenn die PR-Angaben der Unternehmen stimmen, nicht geeignet diesen Wert zu übertreffen.

 

Die Versprechungen, die angeboten Vakzine würden die Menschen immunisieren (nach bisherigen Aussagen gerade mal sechs Monate lang), werden als Fakten vorausgesetzt, konnten aber bislang mangels Langzeittests in keinem Fall geprüft werden. Es kann daher sein, dass Menschen

1. ohne Impfung immun sind (z.B. aufgrund gesunder Lebensweise – wo gibt's denn so was?),

2. nach überstandender Erkrankung immun sind,

3. trotz Impfung immun bleiben,

4. durch die Impfung immun werden,

5. nach der Impfung Folgewirkungen haben, wobei die Langzeitfolgen noch völlig unbekannt sind.

Vier von fünf Möglichkeiten werden von der Politik und ihren Experten von vornherein ausgeschlossen. Dafür muss die Regierung gar kein Dekret erlassen, die Wissenschafter verzichten ja bereits freiwillig auf kritische Fragen. Insbesondere über Punkt fünf wird aufgrund der Alternativlosigkeit der Impfung gar nicht nachgedacht, denn Folgewirkungen sind undenkbar. Das Undenkbare ist die Zwillingsschwester der Alternativlosigkeit. Beide sind verwandt mit den Zwillingsschwestern Urteilskraft und Vorstellungskraft, die allerdings schon lange vor Corona politisch begraben wurden.

 

Das Phänomenale an den Zahlen, Daten und Fakten liegt darin, dass die Politiker die einfachsten Zusammenhänge offenbar nicht sehen, oder systematisch ignorieren. Würden sie diese Relationen zur Kenntnis nehmen und damit ihre Erkenntnisse erweitern und vertiefen, so müssten sie irgendwann die Frage stellen: kann man Corona noch als „Pandemie“ bezeichnen, als Epidemie, die pan demos (das gesamte Volk) betrifft? Statt essenzielle Fragen zu stellen, werden streng dogmatisch Tag für Tag die aktuellen Fallzahlen eruiert und als Entscheidungsgrundlage für die laufenden Lockdown-Verschärfungen oder -Lockerungen genommen. Man darf sich nicht wundern, dass solche Maßnahmen niemals verhältnismäßig sein können.

 

Das Phänomenale an der Entscheidung der WHO liegt darin, dass von keiner der großen Weltmächte (USA, China, Russland, EU, Japan) ein Widerspruch gekommen ist. Und bis heute gibt es keine Initiative die Pandemie für beendet zu erklären. Ganz im Gegenteil: Ein Ende der Corona-Pandemie noch im Jahr 2021 ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO unrealistisch. Anfang März 2021 erklärte der WHO-Notfalldirektor Michael Ryan das Coronavirus werde weiterhin die Oberhand haben. Dabei verwies Ryan auf den Anstieg der Corona-Fallzahlen. Damit sind wir wieder bei der Alternativlosigkeit der Fallzahlen. (Quelle: tt.com)

 

Ausbruch oder Auftritt?

 

Wie konnte sich das Virus weltweit verbreiten, und warum verbreitet es sich – trotz aller Lockdowns – mehr denn je? Die Übertragungstheorie ist spätestens seit Auftreten der „zweiten Welle“ obsolet. Hier soll nicht geleugnet werden, dass sich Viren durch Tröpfcheninfektion übertragen lassen. Es muss jedoch in Frage gestellt werden, ob die Übertragung durch „Ansteckung“ eine zureichende Erklärung für die laufende Zunahme der Corona-Fälle ist. Die Internationale Reisetätigkeit ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Nur noch Getestete dürfen in ein Flugzeug einsteigen. Massenansammlungen sind verboten, sogar Familienfeiern. Wann und wo sollen da noch Ansteckungen vorkommen? Die Antwort: das Virus war immer schon da. Als anerkanntes Wissen gilt, dass es im Körper jedes Menschen Millionen von Viren gibt, allein im Darm 140.000 wie erst jüngst erforscht wurde (Quelle science.orf.at).

 

Die Erklärungskette Corona-Krankheit-Tod existiert nur deshalb, weil man nun eines von Millionen Viren identifiziert hat und weil die Mehrheit der von öffentlichen Mitteln abhängigen Wissenschafter gerne mit kanonisiertem Wissen und standardisierten Methoden arbeitet – solange keine besseren Theorien zu neuen Methoden und besseren Erkenntnissen führen. Die Erforschung besserer Theorien und neuer Methoden zu dem Thema wird derzeit massiv behindert. Nein, das ist eine Verschwörungstheorie! Sie wird lediglich nicht besonders gefördert.

 

Die verschiedenen Spekulationen darüber, woher das Virus kommt, können beendet werden: es war immer schon da. Covid ist nicht in Wuhan "ausgebrochen" (je nach Narrativ durch den Verzehr halb-garer Fledermäuse oder aus einem Virenlabor). Covid ist "aufgetreten" (tatsächlich sehr theatralisch und zeitgleich in allen Massenmedien der Welt). Noch niemand hat die Frage gestellt, geschweige den beantwortet, wie die Corona-Viren massenweise in die hermetisch abgeschirmten Altenheime gelangen. "43 Prozent der Todesfälle wurden dort verzeichnet," (Kurier, 14.3.2021) Da keine Privatpersonen rein dürfen, können es nur die Mitarbeiter übertragen. Wenn dem so ist, müsste man diese umgehend wegen Fahrlässigkeit anklagen. Bislang aber werden sie als „Corona-Helden“ gefeiert. Oder liegt es eben daran, dass Covid immer schon da war, bei allen Menschen, bei manchen mehr, bei anderen weniger? (Siehe Zitat von Penninger).

 

Am 14.3.2021 bringt der Kurier die Vollzugsmeldung: "Die am meisten von Covid-19 gefährdete Gruppe, nämlich Alten- und Pflegeheimbewohner, ist durchgeimpft. Trotzdem bleiben die täglichen Todesfälle auf hohem Niveau."

 

Der kausale Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Covid und der Verbreitung von Covid-Tests ist offensichtlich. Dass die Corona-Maßnahmen der Frühjahrs-Lockdowns „erfolgreicher“ waren als noch umfangreichere Maßnahmen bei den Herbst-Lockdowns, liegt offenbar an der massiven Zunahme der Tests. Damit einher geht die logisch nicht begründbare, aber dogmatisch alternativlose Fixierung auf Fallzahlen. Da man im Frühjahr bald gemerkt hat, dass nur ein geringer Teil der positiven Tests auch erkrankt, die Angst vor Übertragung aber aufrecht erhalten werden musste, haben die Experten die Kategorie „aktiv-positiv“ erfunden. Mittlerweile ist bekannt, dass es nicht nur aktiv-positive Tests gibt, sondern auch falsch-positive. Wer die Phänomene genau beobachtet muss sich die Frage stellen, ob und wie viele davon gefälscht positiv sind.

 

Resümee: Wer suchet der findet. Wer nach Corona sucht, wird Corona finden, wer nach Influenza nicht sucht wird Influenza nicht finden. Und wer nach Gold sucht, wird Gold finden - selten, aber doch. Der Vergleich hinkt? Nein, denn Drostens PCR-Test wird als „Goldstandard“ unter den Corona-Tests gehandelt. Und wie wir aus der Geschichte wissen, hat die Suche nach Gold immer wieder Massen von Menschen in eine Art Wahnzustand versetzt. Der Wahnzustand seit Ausbruch der Corona-Herrschaft manifestiert sich in dem Phänomen, dass Politiker nicht nur die Bevölkerung in Geiselhaft nehmen, sondern auch die Ärzte entmündigen, indem sie per Dekret nur noch nach Corona suchen und testen lassen, während bisherige, ganzheitliche Diagnose-Verfahren, zu denen auch Erfahrung zählt, nichts mehr wert sind.

 

Nachsatz 15.3.2021: Ein Kommentar  von Dr. Daniela Kittner, Ressortleiterin Innenpolitik im Kurier (eine Zeitung, die sich selbst zu den Qualitätsmedien zählt): "Das gemeinsame Impfen sollte eine Sternstunde des Zusammenhalts in der EU werden. Dieses Ziel sollte man nicht aufgeben." Fortsetzung am 16.3. in der gleichen Zeitung: "Halb Europa stoppt Impfungen mit Astra Zeneca, Österreich nicht".

 

Vor über hundert Jahren schrieb Alice Schalek: "Gott, so ein Krieg! ... Man hatte mit der Beschießung gewartet, bis wir oben angelangt waren" (zitiert aus FAZ 27.3.2003).

 

Siehe auch: CORONA-HERRSCHAFT 2021

 

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