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Wien (10.10.2005) - Mit großem Interesse hat die Fachwelt auf den Launch der Hochverfügbarkeitslösung DRBD+ reagiert. Deshalb hat sich die Firma LINBIT entschlossen, ihr neuestes Produkt in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts bei der Systems in München zu stellen. Hier wird LINBIT auf dem Gemeinschaftsstand der österreichischen Wirtschaftskammer (WKO) in Halle A3, Stand 150 von 24. bis 28. Oktober zu finden sein. Der Autor der Software, Philipp Reisner, steht auf der Systems persönlich für Fachgespräche zur Verfügung.

Die Open Source Version DRBD kommt bereits weltweit zum Einsatz, natürlich auch in Deutschland. "Zu unseren Referenzkunden zählen klingende Namen wie DekaBank, MAN Nutzfahrzeuge AG oder Media Transfer AG. Manche wissen jedoch gar nicht, dass sie ein Produkt aus Österreich nutzen. Deshalb wollen wir auch auf der Systems verstärkt darauf hinweisen, dass DRBD+ eine Marke für High Availability made in Austria ist", erläutert LINBIT-Geschäftsführer Gerhard Sternath.

Nicht zufällig wurde ein Berggipfel aus der Alpenrepublik als Hintergrund der Verpackung gewählt, denn DRBD+ ist ein Produkt ausschließlich für Gipfelstürmer der Hochverfügbarkeit. Die eingetragene Marke DRBD+ ist für LINBIT jedoch kein Selbstzweck, sondern die Antwort auf die aktuelle Entwicklung im IT-Sektor. "Das Datenvolumen wächst unaufhaltsam. Gleichzeitig bekommen wir vermehrt Anfragen von Unternehmen, die noch höhere Sicherheitsstandards fordern. Das sind die zwei Hauptgründe, warum wir DRBD+ entwickelt haben", so der Autor, Philipp Reisner.

Als Highend-Lösung ist DRBD+ nur als kostenpflichtige Version verfügbar. Ergänzend zur weiterhin freien OS-Version DRBD v7 enthält DRBD+ folgende Features:

Bis zu 16TB pro Device. In DRBD ist die Größe eines einzelnen Devices auf 4TB beschränkt, mit DRBD+ wurde diese Grenze auf 16TB angehoben. Auf 64bit-Systemen liegt sie sogar noch höher.

Drei-Weg-Spiegelung. Ermöglicht die Spiegelung des Datenstandes an einen dritten Standort, den Disaster-Recovery-Standort. Für DRBD+ ist es kein Problem, wenn DRS hunderte Kilometer entfernt ist.

Resynchronisation basierend auf Checksummen. Für die Spiegelung über große Entfernungen stehen meistens nur limitierte Brandbreiten zur Verfügung. Die auf Checksummen basierende Resynchronisation ist Voraussetzung dafür, dass die Integrationszeit des Clusters nach einem teilweisen Ausfall auf ein Minimum reduziert werden kann.

Beschleunigte Meta-Daten Operationen. Beim Replizieren von Datenmengen im Terabyte-Bereich können die Meta-Daten Operationen bereits zu deutlichen Zeitverzögerungen führen. Mit DRBD+ werden diese Operationen optimiert und sind dadurch bis um das 100-fache schneller.

DRBD+ verwendet HIGHMEM. Um 32 Bit-Systeme mit mehr als 4 GB Speicher ausrüsten zu können, wurde in Linux HIGHMEM eingeführt. DRBD+ verwendet nun solche HIGHMEM Pages statt adressierbarer Pages wie bisher. Diese Änderrung ist notwendig um in Summe über alle Devices mehr als 4TB spiegeln zu können.

Über DRBD und DRBD+
http://www.linbit.com/de/drbd/drbd-plus/

Über die LINBIT Information Technologies GmbH
http://www.linbit.com/de/company/ 

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