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Wien (05.10.2005) - Die Hurricans Katrina und Rita haben im Süden der USA Gebiete von der Größe Großbritanniens vernichtet. Ein Alarmsignal für jedes Unternehmen, das wichtige Daten bisher nur intern gespeichert hat. Naturkatastrophen machen auch vor unserer Haustür nicht halt, deshalb bietet LINBIT mit DRBD eine Hochverfügbarkeitslösung, die jedem Unternehmen Datenreplikation in Echtzeit ermöglicht. Für Konzerne mit besonders sensiblen Daten und hohem Datenaufkommen hat LINBIT nun DRBD+ gelauncht. Der Clou: die synchrone Spiegelung wird mit einer dritten, asynchronen Spiegelung ergänzt.

DRBD (Distributed Replicated Block Device) ist bereits in tausenden Unternehmen und Organisationen auf allen Kontinenten im Einsatz. Als Open Source-Lösung ist DRBD die Basis für die weltweit wohl günstigste Hochverfügbarkeitslösung. Allerdings ist DRBD auf 34 bit-Prozessoren ausgelegt und bei 4 TB-Speicherkapazität pro Node an seine technischen Grenzen gestoßen. Auch ist die synchrone Spiegelung in Echtzeit nur über Distanzen von bis zu 200 Metern möglich. Mit DRBD+ können Unternehmen nun über unbegrenzte Distanzen eine dritte, asynchrone Spiegelung auf ihren High Availability Cluster aufsetzen.

Mit der Drei-Weg-Spiegelung hat Philipp Reisner, technischer Direktor von LINBIT, einen neuen Standard in den Bereich der Datensicherheit eingeführt. Backups, die in externen Datenspeichern abgelegt werden und später nur mit größtem Aufwand wieder gefunden werden können, gehören damit der Vergangenheit an. Das Schema der Drei-Weg-Spiegelung klingt einfach, die Umsetzung und Integration ist in jedem Einzelfall freilich sehr komplex und aufwendig. Deshalb wird DRBD+ nur in einer kostenpflichtigen Version angeboten. "Die Integration ist de facto ohne das Know-how von LINBIT nicht möglich, immerhin sind mit Philipp Reisner und Lars Ellenberg die beiden Autoren von DRBD bei LINBIT beschäftigt", verweist Geschäftsführer Gerhard Sternath auf den Know-how-Vorsprung der LINBIT Information Technolgies GmbH.

"Wir konnten mit DRBD+ nicht nur die Begrenzung des Datenvolumens auf 4 TB pro Node sprengen, sondern haben DRBD+ auch schon auf die kommende 64 bit-Architektur ausgerichtet. Damit sind wir unserer Zeit zwar voraus, aber dafür gibt es künftig beim Datenvolumen nach oben keine Grenzen mehr", erläutert Philipp Reisner, die Konzeption von DRBD+. Da 64 bit-Prozessoren und Datenvolumina von bis zu 16 TB pro Device derzeit nur in Großkonzernen zum Einsatz kommen, wurde DRBD+ als High-End-Lösung für diesen Markt konzipiert.

Trotzdem bleibt LINBIT der Open-Source-Community treu. Das bisher bekannte DRBD wird auch weiterhin unter der GPL (General Public License) verfügbar sein. So wird auch DRBD v8 zuerst in der GPL Version erscheinen, und erst später die DRBD+ v8 auf den Markt kommen. "LINBIT unterstützt weiterhin die Ideen und Prinzipien von Open Source. Jedes Unternehmen kann DRBD weiterhin in seiner HA-Lösungen einbauen - wer dies nicht mit internen Mitarbeitern bewältigt, kann auch dafür unseren Support in Anspruch nehmen", verweist Sternath auf die verschiedenen Angebote von LINBIT und die unterschiedlichen Einsatzbereiche von DRBD und DRBD+.

Über DRBD und DRBD+
http://www.linbit.com/de/drbd

Über die LINBIT Information Technologies GmbH
http://www.linbit.com/de/company/

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