logo

bild

Hartberg (17.06.2005) - Zu einer "ungewöhnlichen Veranstaltung" begrüßte Reinhard Fink die 150 Besucher des Investoren-Meetings der oekostrom AG im oekopark Hartberg am Mittwochabend. "Wir wollen heute den Beweis antreten, dass Ökologie keine Mehrkosten verursacht und dass man mit ökologisch nachhaltiger Wirtschaft Geld verdienen kann", so der Direktor der Stadtwerke Hartberg, der auch für den oekopark, den ersten rein ökologischen Wirtschaftspark in Österreich, verantwortlich ist. Bereits 20 Unternehmen haben sich hier angesiedelt (siehe: http://www.oekopark.at/firmen.html ). Teil des oekoparks ist ein Biokraftwerk, das die oekostrom AG gemeinsam mit den Stadtwerken und weiteren Partnern der steirischen Wirtschaft errichtet hat. (Details siehe: http://www.oekostrom.at/www/getFile.php?id=38&parent=0 )

Ulfert Höhne, Vorstand der oekostrom AG, nahm einleitend auf Meldungen Bezug, die wenige Stunden vor der Veranstaltung über die Nachrichtenagenturen gelaufen sind: "Die Opec hat soeben beschlossen, die Förderquote um 500.000 Barrel pro Tag zu steigern. Den Märkten ist das aber mittlerweile egal, der Preis steigt weiter obwohl das Erdöl-Kartell seit Jahresbeginn die die Förderquoten schon viermal angehoben hat". Der Grund für den anhaltenden Preisanstieg: die Rohstoffreserven werden weniger und die Förderung der letzten Tropfen Erdöl wird immer teurer. Angesichts dieser Kostenschere kann es nicht mehr lange dauern, bis die Herstellung von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen günstiger sein wird als die Stromproduktion in Kalorischen Kraftwerken.

"Die oekostrom AG investiert nun in die Ölfelder des Dritten Jahrtausends", überraschte Höhne das Publikum und erläuterte die Details zur Übernahme der Ökoplan, energietechnische ökologische Beratungs- und Planungsgesellschaft mbH. Das Unternehmen hat im Bereich der Energie-Einsparung Pionierarbeit geleistet, indem es seit fast fünfzehn Jahren Einsparmaßnahmen nicht nur technisch plant, sondern auch die Finanzierung über ein Contracting-Modell durchführt. Gleichzeitig hat Ökoplan eine komplexe Software entwickelt, die alle Facility- und Energiekosten modellhaft abbildet und so Energie-Einsparungen von bis zu 25 Prozent ermöglicht. Mit der Übernahme konnte die oekostrom AG die Ökoplan GmbH vor dem drohenden Konkurs retten und mit dem Zwangsausgleich wichtige Assets retten.

So hat die oekostrom AG ihr Ziel erreicht, neben Stromproduktion und Stromvertrieb auch das Geschäftsfeld Energie-Einsparung kompetent abzudecken. In der Produktion Erneuerbarer Energie kann die oekostrom AG bereits auf zahlreiche Projekte aus allen Bereichen verweisen. Die Stromvertriebstochter der oekostrom AG hat im April den Turnaround geschafft und wird in diesem Jahr erstmals positiv bilanzieren. Und dass die Ökoplan bald wieder schwarze Zahlen schreiben wird, dafür garantiert der Unternehmensberater Heinz Grossmann, der als Geschäftsführer die Restrukturierung der Ökoplan GmbH vorantreiben wird. Damit können sich die Gründer der Ökoplan GmbH, die weiterhin im Unternehmen tätig sind, voll und ganz auf die Sanierung von Energieschleudern in Gewerbe, Industrie und in der Verwaltung konzentrieren. Die wirtschaftlichen Erfolge und die laufende Expansion des Unternehmens legen eine Anhebung des Ausgabekurses ab Herbst nahe. Derzeit ist der Einstieg als Aktionär der oekostrom AG noch um 155 Euro pro Aktie möglich.

Positiv aufgenommen wurde die Übernahme der Ökoplan von den anwesenden Aktionären der oekostrom AG, insbesondere den Stadtwerken Hartberg, die zehn Prozent der oekostrom-Aktien halten. "Wir sehen hier positive Synergien, da wir selbst in wesentlich kleinerem Umfang im Bereich der Energie-Einsparung schon tätig waren", so Direktor Fink. Übrigens hat die Tochter der Stadtwerke Hartberg, die im Bereich Energieeinsparung bereits tätig ist, zufällig den gleichen Namen. Die Ökoplan Energiedienstleistungen GmbH mit Sitz in Hartberg hatte aber bisher keinerlei gesellschaftsrechtliche Verschränkungen mit der Ökoplan GmbH mit Sitz in Wien.

Presseinfo der oekostrom AG
http://www.oekostrom.at

Banner Philosophische Praxis