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A video about why so much modern art is just so bad, with artist Robert Florczak.

For two millennia, great artists set the standard for beauty. Now those standards are gone. Modern art is a competition between the ugly and the twisted; the most shocking wins. What happened? How did the beautiful come to be reviled and bad taste come to be celebrated? Renowned artist Robert Florczak explains the history and the mystery behind this change and how it can be stopped and even reversed.

 

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Dazu ein Diskurs meiner facebook-Freunde:

Ingeborg Knaipp Die Impressionisten sind als Verursacher oder gar Schuldige an dieser Entwicklung freizusprechen, schließlich war der 300 Jahre zuvor wirkende Velazquez der größte aller Impressionisten. Ich sehe die Ursachen im Politischen: man hat die dem Schönen weniger zugeneigten unteren Klassen mit einem Wahlrecht ausgestattet, das sie schließlich in die Lage brachte, mit ihren naturgegebenen absoluten Mehrheiten nicht nur zu regieren, sondern auch ihre Geschmäcker wie einen wuchernden Schimmelpilz über die gesamte Kultur zu breiten. Schließlich wurde eben auch die Kultur "mit Demokratie durchflutet", was noch dazu für die Regierung den schönen Nebeneffekt hatte, den Resten des Bürgertums (die Aristokratie war von moderner Kultur oder Kulturpolitik ohnehin nie affiziert) so richtig eine vor den Latz zu knallen. Man hatte, heißa! das "Ideologieressort" (Ursula Pasterk) inne und ließ sein Team arbeiten. Als besonders antibürgerlich (wenn auch nicht antifaschistisch) arbeitender Protektionskünstler und Virtuos des Ekelhaften, Belanglosen und Niedrigen sei hier Otto Mühl genannt, das Emblem einer Kulturpolitik, die angetreten war, in Komplizenschaft mit Verbrechern und von ihnen gegängelten Neurotikern und ausgebeuteten psychisch Kranken buchstäblich die Pforten der Hölle zu öffnen.
Schon 1923 hatte die "Frankfurter Schule" begonnen, nach einem neuen "Revolutionären Subjekt" zu suchen, da die Arbeiterschaft sich während der kurzlebigen Räteregimes als "unzuverlässig" erwiesen hatte. Sie fand es in den Intellektuellen, den Künstlern, den Ausländern, den Schwulen, den Behinderten und anderen Gruppen, die außerhalb oder an den Rändern der Gesellschaft standen. Nach dem Krieg ging es - mit amerikanischer Unterstützung - richtig los mit der Demontage der als bürgerlich beschimpften Kultur. Unverständlich bleibt mir, warum die Siegermächte des Weltkriegs sich auf denselben Pfad begaben, schließlich waren sie es gewesen, die den Deutschen die "Reeducation" gebracht hatten, aber doch keine Veranlassung hatten, sich selbst unter dieses Regime zu begeben. Wahrscheinlich hat der Schuldkult, der zur gnadenlosen Verhäßlichung und Verdummung der Kultur führte, aber etwas mit der kolonialen Vergangenheit dieser Länder zu tun. Mit diesen Kunstwerken ist es so wie mit den alternativen Schuhen, die hinten niedriger sind als vorn: man zeigt, indem man sie trägt, an, daß man am liebsten im Boden versinken möchte, und man duldet jede Blasphemie, jeden Unsinn, wenn er nur von einem Angehörigen eines ehemals unterdrückten Volkes kommt, wie z.B. diese Madonna mit dem Elefantendung.

Hubert Thurnhofer @ amerikanische Unterstützung: Warum hält sich dann in den USA bis heute die - vorwiegend schöne - Popart als dominante Kunstrichtung?
Ingeborg KnaippIch habe keine Ahnung, was in USA derzeit dominant ist. Dort gibt es grundsätzlich viel mehr Möglichkeiten, sich künstlerisch auszudrücken, als in Mittel- und Westeuropa.
 
Eva Meindl Danke für das Teilen. Ich hab sehr gelacht. Es ist immer wieder schön Kleingeistern dabei zuzuhören wie sie versuchen etwas zu erklären, das sie nicht verstehen können, weil sie nun mal Kleingeister sind. Der Versuch Kunst rational zu bewerten ist ja schon im Ansatz zum Scheitern verdammt. Denn selbst wenn das möglich wäre - was es nicht sein kann - könnten wir die Kunst trotzdem immer nur in einem soziohistorischen Kontext bewerten. Und abgesehen davon ist das als ob man Musik bewerten wollen würde. Natürlich könnten ein Klassik und ein Metal Fan streiten was sich besser anhört. Bringt nur wenig.
 
Ingeborg Knaipp Hab mir jetzt die Website von Robert Florczak angeschaut. Sowohl die Website selbst als auch die Kunstwerke sind, um es ganz offen zu sagen, ein fürchterlicher Kitsch.
 
Herbie Fisch Man kann es spätestens seit den alten Griechen immer und immer wieder verfolgen. Bevor es mit einer Zivilisation bergab geht, geht es mit der Kunst vergab.
 

M. Eibensteiner

unterstützt das Crowd Funding für Moral 4.0 mit fünf tollen Kristall-Bildern.

Danke!

120 manuela eibensteiner